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bz Schneverdingen. 68 Austauschschüler und ihre betreuenden Lehrer aus den Schneverdinger Partnerstädten Barlinek und Eksjö sowie aus Budapest hatte die KGS Schneverdingen jetzt zu Gast.
Aus Eksjö kamen 49, aus Barlinek zwölf und aus Budapest sieben Schüler. 40 von ihnen waren in Familien untergebracht, 28 wohnten im Feriendorf des Deutschen Erholungswerks an der Heberer Straße.
Zusammen mit ihren Gastgebern aus den 9. Klassen derKGS absovierten sie ein einwöchiges Programm. Am Montag stand eine Stadtrallye an. Außerdem richtete die Klasse 9r mit ihrer Klassenlehrerin Ellen Greve ein Quiz aus. Spielsprache war Englisch.
Den Dienstag verbrachte man gemeinsam im Heide-Park. Mittwoch, Donnerstag und Freitag fanden vormittags Workshops zum Thema „Luft“ statt. In der Schule leiteten die KGS-Lehrerinnen Konstanze Kaufmann und Gesa Lingemann einen Kunstworkshop.
Ebenfalls kreativ betätigten sich die Schüler in der Sprengeler Mühle. Angeleitet wurden sie dort von EllinorHesse und Felicitas Heckel-Jeschke. Außerdem erklärte Müllermeister Walter Leverenz vom Mühlenverein Sprengel den Gruppen Geschichte und Technik der Mühle. Besonders beeindruckend waren die sich drehenden Flügel und das laufende Mahlwerk.
Der Luftsportverein Schneverdingen stellte den Hangar auf dem Segelflugplatz zur Verfügung, wo Henning Albrecht, Schüler des 12. Jahrgangs und Vereinsmitglied, gruppenweise das Segelfliegen erläuterte und zusammen mit Lehrer Wilfried Baalmann das Basteln von Segelgleitern betreute, deren Flugtauglichkeit im Anschluss erprobt wurde. Die ungünstige Witterung verhinderte, dass Schüler mit einem richtigen Segelflugzeug mitfliegen konnten.
Am Mittwochnachmittag nahmen alle an Spielturnieren in der KGS-Sporthalle teil.
Am Donnerstag- und Freitagnachmittag konnten die Schüler auf dem Schulhof mit Pfeil und Bogen schießen. Die Bogenschießabteilung des TV Jahn Schneverdingen stellte Zielscheiben, Bögen und Pfeile zur Verfügung. Unter fachkundiger Anleitung der Bogenschützen Ulrike Herzer (10r) und Henrik Fack (8g) konnten die Schüler ihre Treffsicherheit erproben.
Lehrer Jens Tönnießen brachte selbstgebaute steinzeitliche und mittelalterliche Bögen mit, die er erklärte und bereitstellte. Am Donnerstagabend gab es vor der neuen Freilichtbühne der KGS eine Open-air-Fete mit der Band „Plan B“. Außerdem trat eine internationale Schülerband auf, die die Songs präsentierte, die sie in einem Workshop einstudiert hatte. Dieser Workshop wurde von Jan Lohmann (11g) und Moritz Zahlmann (10g) geleitet.
Zirka 20 Mädchen aus den vier beteiligten Schulen zeigten dann, was sie in einem Tanz- Workshop eingeübt hatten. In diesem Workshop, der von Sportlehrer Dietrich Metzger geleitet wurde, zeigte sich besonders, dass Sprachbarrieren beim Bemühen ein gemeinsames Ziel zu erreichen, spielend zu überwinden sind.
Am Wochenende verabschiedeten sich die Schneverdinger Schüler von ihren Gästen. Die Gegenbesuche sind für die Woche vom 9. bis 13. Mai 2005 geplant.
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